Seminar: Risikomanagement / Druckversion


"Risiko ist, wenn Kundenanforderungen gefährdet sind."

Der Umgang mit Risiken ist ein wichtiges Element der Produktentwicklung. Risiken existieren auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlicher Tragweite. Trotz aller Absicherungsmaßnahmen lassen sie sich nicht ausschalten. Da Risiken grundsätzlich das optimale Erreichen des Ziels gefährden, sind sie ein besonderer Schwerpunkt im Produktentwicklungsprozess.

Die Kombination von FMEA (Failure Mode and Effects Analysis) mit QFD (Quality Function Deployment) soll die Stärken beider Methoden zusammenführen. So entsteht ein mächtiges Werkzeug für eine präventive Qualitätssicherung. QFD bringt dabei die Kundenorientierung mit den entsprechend gewichteten Produktanforderungen ein. FMEA zwingt dagegen zu Überlegungen nach der Wahrscheinlichkeit des Auftretens und Entdeckens von Fehlerursachen. Aus der QFD Matrix (siehe Seminar: Kundenorientierung) der Produktdefinitionsphase sind die Bedeutungen der Produktanforderungen systematisch ermittelt worden.

Es ist naheliegend, diese Ergebnisse - Bedeutung der Produktanforderungen zur Erfüllung der Kundenanforderungen- in die Risikobestimmung mit einzubeziehen. Die Nichterfüllung einer Produktanforderung ist das maximale Risiko. Die Tragweite für diesen Fall hängt von der Bedeutung dieser Produktanforderung ab. Man kann deshalb zur Quantifizierung des Risikos die Produktanforderungsbedeutung (QFD) mit dem Bedeutungsfaktor (FMEA) des Risikos gleichsetzen.
Design-Prozessanforderungen
Das technische Gesamtrisiko einer Produktentwicklung setzt sich aus Design- und Prozessrisiken zusammen. Das Risikopotential ist die Summe aller wichtigen und gleichzeitig schwierigen Anforderungen an Design und Prozess.

Die Berechnung der sogenannten Risikoprioritätszahl (RPZ) als quantifizierte Größe für das Risiko erfolgt nach den Regeln von FMEA. Es ist die Multiplikation von:

B x E x A = RPZ (Risikopriortätszahl)

B=Bedeutung eines möglichen Fehlers
E=Entdeckungswahrscheinlichkeit des Defekts,
    der zum Problem führt
A=Auftretenswahrscheinlichkeit eines möglichen Fehlers

Risikoprofil
Als Gesamtergebnis steht in strukturierter Form ein Risikoprofil zur Verfügung, welches bei Projektentscheidungen in vielfacher Weise genutzt werden kann (vereinfachtes Beispiel)

Mit unserer Schulung haben wir uns zur Aufgabe gemacht, unseren Kunden die Risiken bewusst zu machen, damit sie in den Entscheidungsprozessen Berücksichtigung finden. Schnelligkeit darf nicht zum Qualitätsrisiko werden. Vermeiden Sie, dass Ihre Ressourcen zur Reparatur und Korrektur von Fehlern gebraucht werden. Ist es nicht Ihr Ziel, Ihre wertvollen Ressourcen ausschließlich zum Ausbau Ihrer Kernkompetenz einzusetzen?

Unser Angebot:
Der Lerninhalt unseres Trainingsangebots sind die Methoden QFD und FMEA und deren Kombination. Durch unsere Moderation unterstützen wir Ihr Analyseteam bei der frühzeitigen Erkennung von Risiken und Fehlern.

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